Gryffi der Hippogreif

Disclaimer

Der Charakter “Severus Snape” gehört J. K. Rowling
“Gryffi” und die Story gehören mir

Verregnet ist der Tag, doch Prof. Snape fand den Weg zum Lehrerzimmer, um sich in einem Sessel eine ruhige Tasse Tee zu genehmigen… Da jedoch das Bild von einem kleinen Baby-Hippogreif in der „Öffentlichkeit“ der Hogwarts-Schule aufgetaucht war, welches eindeutig aus der Mappe von Prof. Snape fiel, wollte der Finder es ehrlich zurückgeben – doch er kommt dabei nicht um die Frage herum, was es mit dem Bild auf sich hat…
Skeptisch mustert der Zaubertranklehrer den Finder, wirft einen Blick auf das Bild und beginnt darauf zu erzählen:
„Nun… es ist bereits Jahre her…
Da meine Kindheit nicht immer dem Idealvorbild entsprach, kam ich ebenso oft mit Muggeln in Kontakt… so kam es, dass ich eines Tages mit einer Gruppe von … nun… für meine Verhältnisse damals „unterentwickelten“ Kindern wandern gehen musste… es war ein schöner Tag, doch für mich hatte er bereits von Anfang an dumm begonnen… Es schien, als ob mich die Kinder nicht ausstehen konnten. Also entschied ich mich, am Ende der Gruppe zu laufen. Und da sich die Aufsicht viel mehr mit der Kleinkindergruppe beschäftigte, gelang es mir, mich des öfteren etwas von der Gruppe zu entfernen…
Als die Gruppe dann rastete, nahm ich die Beine komplett in die Hand und ging auf eine eigene Entdeckungstour – wen interessierten schon Käfer…
Somit kam es, dass ich am Fuße eines Berges plötzlich diesen Schrei vernahm… wobei es wohl viel mehr ein weinen war…
Neugierig, wie ich einst war, folgte ich dem „Hilferuf“ und erreichte kurz darauf diesen kleinen Hippogreif… Da mir bereits zu dieser Zeit bekannt war, wie unberechenbar Hippogreife sein können, blickte ich mich sogleich nach seiner Mutter um – doch fand nirgends ein Lebenszeichen von ihr… So kam es, dass ich den Hippogreif mitnahm – alleine hätte er sicherlich nicht überlebt. Und um mit dem Hippogreif in der Gruppe nicht aufzufallen, ging ich alleine zurück nach Hause – auch wenn die gesamte Gruppe den Rest des Tages mit Suchen verbrachte…
Dort angekommen versteckte ich das Tier, so gut es ging… Ja, wir wurden Freunde, der Kleine war stets verspielt und erhielt von mir den Namen Gryffi… Doch leider dauerte es nicht lange und das Ministerium bekam Wind von meinem Fund… So schnell ich den kleinen Gryffi fand, ihn ins Herz schloss und mit ihm spielte, wurde er mir auch schon wieder entrissen… Es war wirklich eine schöne Zeit, eine unvergessliche… Doch wer weiß, vielleicht war es für uns beide das beste… So sehr es auch schmerzte, ihn weggeben zu müssen…“
Kurz darauf verfällt der Zaubertranklehrer in ein langes Schweigen… Der Finder des Bildes war somit aufgefordert, zu gehen – mit einer beantworteten Frage…